o..o.nippon


Wärters Warten
Januar 26, 2011, 2:43 pm
Filed under: Denkblasen, Music

Nichts was war, ist. selbst die letzte große Konstante ist abgeschnitten. Und im Flug verspüre ich Ruhe. Ich kann nicht loslassen? Doch ich kann – sind ja noch genügend andere Seile da.

Einmal mehr stehe ich mit diesem unsäglichen Papier im Mund auf dem Balkon und betrachte, wie das Schneetreiben ein feines Gespinst aus Kristallen um die Eismurmel in mir spinnt. Vetrocknete Balkonpflanzen locken ein kehliges Lachen aus dem rostigen Abfluß. Sieht so Erwartung aus?



Wir wiederholen mal was Neues
Dezember 20, 2010, 6:58 pm
Filed under: Projekt outofnippon

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Labor Frankenstein

und täglich beten wir uns selbst an. dabei gibt es viel schönere Menschen. Menschen, die noch Menschen sind und nicht in ästhetischem Aspik die eigene Gelatine trinken. Aber mit viel Ketchup schmeckt man die Salmonellen nicht so raus.

Ansonsten alles ja!

Ja



eb t
August 11, 2010, 10:08 pm
Filed under: Music, Pics, Projekt outofnippon

Ich bin erschöpft. Der Tanz auf drei Hochzeiten raubt mir den Atem. Es ist schön alleine zu Hause zu sein. Mur der Mahlstrom der Gedanken muß gezähmt werden. Gestern hatte ich Angst. Angst vor der Courage. Nur stehe ich im neuen Raum und die Eingangstür ist zu. Ein lädiertes Alice im Wunderland… ja so fühle ich mich. Der Tee lockt und zieht. Ich weiß, dass der Sud bitter wird aber ablehnen kann ich gerade nicht.

Wo ist das Meer, wo die Weite? In klein abgestreckten Welten hause ich, robote um die Wette und schaffe mir explosionsartig Reservate, in denen es wild zugeht. Und obwohl es dort bis an die Grenzen voll ist, laufe ich durch die Seelen durch. Nichts berührt, richtig. Ein Glück…

Bedhena

Innenkonzept 02



coulered live
Juni 8, 2010, 12:09 am
Filed under: Music


Blaukönigs Welten
Mai 30, 2010, 9:34 pm
Filed under: Denkblasen, Music

We try and try….

In Ermangelung der Möglichkeit Dir das alles persönlich zu sagen…
In Ermangelung vieler Möglichkeiten, Möglichkeiten möglich zu machen
mag ich trotz fortwährender Unfruchtbarkeiten
emotionaler und herzfruchtkadenzzeiten -mäßiger, unmäßig maßvoll maßstabsgerechter,
garantiertfundamentalistisch bi-gespalten in zwei Pole, die Faustrophopie-like den Riss der Entscheidungswollung
äquatorial ziehen,
genau am Hypthalamus und seinen psychotischen Liebschaften vorbei, folgendes gestehen:

Nein, ich kann´s nicht.

Nicht in dieser Welt und auch nicht in der kirschroten HelenaHalle, denn in ihr sind keine Laute angebracht, da sie nur Schaden und Unbill über
Blaukönigs Welten und anderen Unterformen von Uniformen bringen möge, sofern ein Geräusch, sei es noch so still und leis wie pelzige Schneestapfen im hintersten Winkel
der ausgeleierten Schublade alljedweder Projektionen, Träume, Unrat der Schalknase, ertönt.

Gesagt wurde in fremden Zungen schon mehr als genug. Sprache ist ein Kunstwerk für sich selbst…hervorgekrochen aus dem nie erlahmenden Wunsch, geboren und auf die Erde gespien und erkannt zu werden. Und sei es nur von einem selbst, was immer nur partiell gelingt und im neurotischen IntroSturm zerrieben und über die Gewässer des Jordans verstreut wird. Musik ist nur ein Mittel, die Stimme in uns selbst verstummen zu lassen und nur noch das Herz sprechen zu lassen.

Denn das Herz ist ja so kleinlaut und dann wieder doch allverschlingend. Ein tropfendes, feuchtes Organ ohne Falschheit, nur kafkaeske Rundheit. Mittelmaß kommt vom oberen Bereich, dem es gelingt, seine angestammte Rolle zu verlassen und sich im blakigen Lampenlicht sonnt.

Gutes Brennen, noch

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Blaukönig, Blaukönig…..



dilletantischer Humanismus
Mai 16, 2010, 12:35 am
Filed under: Denkblasen, Music

Ein überdimensionales Fragezeichen bohrt sich mitten durch mein Herz.
Ich bin wie paralysiert.
Ich sehe unsere Bilder und muß weinen. Warum klingt aus ihnen keine Zukunftsmusik? Ich schüttle sie wie verrückt und presse mein Ohr dagegen – aber nur Stille schreit in mein Ohr.

Splitter Deiner Seele sind mit Widerhaken in mein Selbst geschossen. Ich bin der Cartoon einer Voodoopuppe. Es schmerzt, schwärt, puckert und keiner darf es sehen.

Es ist so absurd.

Ich habe Gedanken an Selbstzerstörung. Völlig am Nullpunkt, eine Minute kalt und emotionslos und dann überrollt einen nur ein Tsunami voller Schmerz. Das Schlimme ist, ich kann nicht um Hilfe rufen. Nein, ich soll noch zu Hilfe eilen…

Mein Leben löst sich wieder einmal auf. Und ich fühle mich wie aus Glas. Dabei steht jetzt so vieles an. So vieles. wie soll ich das mit meinen Glasknochen nur stemmen?

Plastic People, that´s what we are

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Die Handschuhe von Gottlob – dem Roboter aus dem Nichts
März 4, 2010, 8:48 pm
Filed under: Denkblasen, Music, Pics, Zerfaserte Geschichten

Ein dantesches Drama in 666 Akten

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Das fehlende Bild… verweigert sich. Eine moralische Selbstzensur, der ich nicht widersprechen möchte. Der Frühling kommt und seine farbenfrohe Pracht läßt muntere Geschichten aus dem Asphalt dieser Stadt spriessen. Geschichten von Liebe, Schmetterlingen und geplatzten Autoreifen.

Mir fehlt Schlaf…

Ich hätte hier ein wenig Lakonie. Wer will?

savages

Leidaufhohemniveau